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Frühlingswanderung um die Herreninsel

eigentlich bin ich mir gar nicht sicher, ob ich diesen kurzen Artikel zum Thema wandern auf der Herreninsel veröffentlichen soll. Pssss, es ist ein Geheimtipp. Möchte man zumindest meinen. Denn wenn man sich abseits der Wege zum Schloss auf der Insel bewegt, ist man meist alleine. Der Wanderweg an den Außengrenzen der Insel entlang (Ufer kann man nicht direkt sagen) ist insgesamt 7 km lang. Wanderwege gibt es weit mehr. Das Tolle aber ist die Abwechslung. Über die Streuobstwiesen, am Schlosspark vorbei, durch dichte Buchenwälder, zum Aussichtspunkt Ottosruh, ans Wasser, über Auen, an Pferdekoppeln entlang….. immer die Berge und den See im Blick, im Frühjahr noch verschneite Gipfel…. Was habe ich vergessen? Ach ja, die Brotzeit in der Schlosswirtschaft. Renkenmatjes? Es geht nicht besser.

Beste Nachrichten für die Herreninsel

Ich wusste selbst lange Zeit nicht, was der klobige Bau am Rande des Klosterhofes darstellen sollte. Bis ich mich ein wenig mit der Geschichte der Herreninsel befasst habe. Vor ein paar Jahren wurde der Umriss der Absiss des Doms am Boden mit Granitsteinen dargestellt, die Türme auf der Ostseite muss man sich vorstellen und dann entsteht vor dem geistigen Auge langsam ein Kirchenbau, wie man ihn gewohnt ist. Bald wird einem noch mehr auf die Sprünge geholfen und der Dom in seinem jetzigen Zustand begehbar gemacht. Das wird richtig gut und einzigartig. Tolle Nachrichten.

Chorherrenstift und Berge

Dieses tolle Bild von Chiemgau-entdecken.de zeigt das Ensemble des Augustiner Chorherrenstiftes mit der Schlosswirtschaft Herrenchiemsee rechts im Vordergrund von einer wunderbaren Perspektive. Und das ist ja das faszinierende am Chiemsee: Weil die Berge so nah sind, der See so groß ist, die Kultur so einzigartig, ist die Landschaft so leben- und liebenswert.

Herrenchiemsee und sein Schloss

Die größte der drei Chiemseeinseln überrascht mit ihren herrlichen Wanderwegen. Sie führen  durch weite Wiesen und lichte Laubwälder, vorbei an Viehweiden und Pferdekoppeln. Auch hin zum Schloss, das mit seinem versaillischem Prunk für kurze Zeit das Jetzt vergessen lässt. Wie im Märchen thront es über seinen großartigen Gartenanlagen. Das Wasser der Springbrunnen funkelt in der Sonne und die vielen Statuen wollen von früher erzählen, erzählen von einem geheimnisvollen König Ludwig II, der diese Geschichten schrieb.